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Lesung „Zu viel für ein Menschenleben“– Die Weisenborns und die „Rote Kapelle“

Lesung „Zu viel für ein Menschenleben“– Die Weisenborns und die „Rote Kapelle“ NS-Dokumentationszentrum München Tickets
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Am 26. September 1942 wurden Joy und Günther Weisenborn, die wie Harro Schulze-Boysen zur „Roten Kapelle“, einer – nach Erfindung der Gestapo von Moskau gesteuerten – Widerstandsgruppe gehörten, verhaftet. Es waren verschiedene Freundeskreise, Intellektuelle, Arbeiter, Soldaten und Geistliche, die von der Gestapo einer „Roten Kapelle“ zugeschrieben wurden. Was sie einte, war der Widerstand gegen die NS-Diktatur, indem sie Juden zur Flucht ver-halfen oder sich um politische Gefangene kümmerten. Mit Flugblattaktionen wollten sie eine Gegenöffentlichkeit schaffen.

Der Publizist und Luftwaffenoffizier Harro Schulze-Boysen und seine Frau

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Am 26. September 1942 wurden Joy und Günther Weisenborn, die wie Harro Schulze-Boysen zur „Roten Kapelle“, einer – nach Erfindung der Gestapo von Moskau gesteuerten – Widerstandsgruppe gehörten, verhaftet. Es waren verschiedene Freundeskreise, Intellektuelle, Arbeiter, Soldaten und Geistliche, die von der Gestapo einer „Roten Kapelle“ zugeschrieben wurden. Was sie einte, war der Widerstand gegen die NS-Diktatur, indem sie Juden zur Flucht ver-halfen oder sich um politische Gefangene kümmerten. Mit Flugblattaktionen wollten sie eine Gegenöffentlichkeit schaffen.

Der Publizist und Luftwaffenoffizier Harro Schulze-Boysen und seine Frau Libs wurden die besten Freunde von Günther Weisenborn. Bis zum Kriegsende blieb der erfolgreiche Schriftsteller, Theater- und Rundfunkmann in Haft. Er entging nur knapp seiner Hinrichtung. Seine Frau Joy kam nach einem halben Jahr Haft frei.

Caroline Ebner und Thomas Loibl lesen aus den Gefängnisbriefen des Ehepaares und Joys Tagebüchern – Zeugnisse des Widerstands in Zeiten des Nationalsozialismus und einer großen Liebe. Der Historiker Dr. Hans Woller (ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin) führt in die „Rote Kapelle“ ein.

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